Das Kombiticket
Kaiserin Elisabeth erleben
in der Kaiserlichen Wagenburg und in der Kaiserlichen Schatzkammer
Kaiserin Elisabeth fasziniert bis heute: Ihr Mythos, geprägt von außergewöhnlicher Persönlichkeit und zeitloser Schönheit, ist ungebrochen.
Kaiserin Elisabeth fasziniert bis heute: Ihr Mythos, geprägt von außergewöhnlicher Persönlichkeit und zeitloser Schönheit, ist ungebrochen.
Mit dem Kaiserin-Elisabeth-Kombiticket entdecken Sie die höfische Welt, in der Sisi seit ihrer Hochzeit mit Kaiser Franz Joseph I. lebte, in all ihren Facetten:
In der Schatzkammer kann man die Insignien der politischen Macht der Habsburger bewundern, die Sisi als Gemahlin des Kaisers und Mutter des Thronfolgers zu repräsentieren hatte. Das Spektrum reicht von der prächtigen barocken Monstranz des Sternkreuzordens, dessen Schutzherrin Elisabeth war, über persönliche Schmuckstücke der Kaiserin bis hin zu jenem Schlüssel, mit dem nach alter Habsburger-Tradition 1898 ihr Sarg verschlossen wurde.
In der Wagenburg kann man Sisi sowohl als Kaiserin, als auch als Privatperson erleben: Die prächtigen Kutschen, die sie bei Hochzeit und Krönung benutzte, ihr außergewöhnliches schwarzes Hofkleid und das berühmte „Mystery Dress“ zeigen sie als Kaiserin eines Weltreichs.
Die verspielten Kutschen ihrer Kinder zeugen von Elisabeths Rolle als Mutter, während ihr originaler Sattel und ihre Reitpeitsche daran erinnern, dass sie eine hervorragende Sportlerin war, die als beste Reiterin ihrer Zeit galt.
Am Ende der Reihe stehen das ebenso elegante wie praktische Reise-Landaulett, das Elisabeth unmittelbar vor ihrer Ermordung in Genf benützte und der eindrucksvolle schwarze Leichenwagen, mit dem sie in Wien zu Grabe getragen wurde.
Kaiserliche Schatzkammer
Kaiserliche Wagenburg
Der Sisi-Pfad in der Kaiserlichen Wagenburg
Der Lebensweg Kaiserin Elisabeths von ihrer Hochzeit bis zu ihrem tragischen Tod
In der Kaiserlichen Wagenburg können Sie den Lebensweg Kaiserin Elisabeths von ihrer Hochzeit bis zu ihrem tragischen Tod anhand ihrer Fahrzeuge und einmaliger originaler Erinnerungsstücke nachempfinden. Präsentiert werden ihre Hochzeitskutsche, ihr Krönungswagen, die winzigen Kutschen ihrer Kinder und der letzte Wagen, den sie kurz vor ihrer Ermordung in Genf benutzte. Am Ende der Reihe steht der prächtige schwarze Leichenwagen, mit dem sie zu Grabe getragen wurde.
Ergänzt werden diese Fahrzeuge durch Porträts, Gemälde und weltweit einmalige Objekte aus Sisis persönlichem Besitz: Eine wahre Ikone ist das prachtvolle schwarze Kleid mit meterlanger Schleppe, das um 1885 von Fanny Scheiner für sie entworfen wurde. Die eindrucksvolle Erscheinung der Kaiserin mit der berühmten, von ihr erfundenen „Wiener Wespentaille“, wird durch dieses Originalkleid auf einzigartige Weise wieder lebendig gemacht. Kultstatus haben auch das geheimnisvolle „Mystery Dress“, der persönliche Sattel der Kaiserin (die als beste Reiterin ihrer Zeit galt) und der Fächer, hinter dem sie in reifen Jahren ihr Gesicht versteckte.
Die Spuren der Habsburger in der Kaiserlichen Schatzkammer
1 Die Krone Kaiser Rudolfs II.
Diese Krone ist ein Hauptwerk der europäischen Goldschmiedekunst. Da die Krone des Heiligen Römischen Reiches (Saal 11) nur bei Krönungen verwendet wurde, benötigten die Herrscher Privatkronen zur Repräsentation. Von diesen blieb nur jene Kaiser Rudolfs II. (1552–1612) erhalten. Unter Kaiser Franz II./I. (1768–1835) wurde sie zur Krone des Kaisertums Österreich bestimmt. Gekrönt wurde jedoch kein Kaiser damit.
2 Der Mantel des österreichischen Kaisers
Der Schleppmantel aus rotem Samt ist mit einem aus Goldfäden gestickten Streumuster übersät. Dieses besteht aus Doppeladlern, die Schwert und Reichsapfel in den Fängen halten und die Rudolfskrone am Haupte tragen. Da es ja erst seit 1804 einen österreichischen Kaiser gab, musste ein entsprechender Ornat neu entworfen werden.
3 Der Mantel des Krönungsornats des Lombardo-Venezianischen Königreichs
Nach der Niederlage und Abdankung Napoleons wurde Europa auf dem Wiener Kongress 1815 neu geordnet. Die zurückeroberten Provinzen Norditaliens wurden als Königreich Lombardo-Venezien zusammengefasst. Kaiser Franz Joseph I. trug daher auch den Titel König der Lombardei und Venedigs.
4 Die von Kaiserin Maria Ludovica gestiftete Taufgarnitur
Die Taufe war bei Hof ein feierlicher Staatsakt, mit dem das Neugeborene in das öffentliche Leben eintrat. Diese Garnitur wurde auch bei den Taufen der Kinder des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth verwendet.
5 Der ungarische Opalschmuck
Aus Anlass ihrer Vermählung mit dem Kronprinzen Erzherzog Rudolf am 10. Mai 1881 erhielt Prinzessin Stéphanie von Belgien diese mehrteilige Schmuckgarnitur von der Stadt Budapest als Geschenk. Das überaus farbenprächtige und dekorative Ensemble besteht aus Gürtel, Halskette, Ohrgehängen, zwei Armbändern, fünf Haarnadeln sowie zehn Miederspangen.
6 Vier Schmuckstücke aus dem Besitz der Kaiserin Elisabeth von Österreich
Die letzten für die Öffentlichkeit zugänglichen Schmuckstücke der Kaiserin Elisabeth sind in der Kaiserlichen Schatzkammer zu sehen. Die vier Broschen zeugen vom Glanz des öffentlichen Auftretens der Kaiserin.
7 Sternkreuzordensmonstranz
Einer Überlieferung nach wurde die Monstranz mit dem kostbaren Kreuzpartikel nach einem verheerenden Brand in der Wiener Hofburg wiedergefunden und auf wundersame Weise war das Holz des Heiligen Kreuzes unbeschädigt. Aus Dank wurde der Sternkreuzorden gegründet, der höchste Damenorden des Hauses Österreich, der heute noch besteht. Vorsteherin und Schutzfrau war jeweils die Kaiserin.
8 Schrank zur Aufbewahrung der Schlüssel zu den Särgen der Habsburger
In diesem Schrank wird auch der Schlüssel zum Sarg der Kaiserin Elisabeth in der Kapuzinergruft verwahrt. Der schwarze Leichenwagen, der für die Leichenzüge regierender Mitglieder des Kaiserhauses gebaut wurde, ist in der Kaiserlichen Wagenburg zu finden. Er kam u. a. bei den Begräbnissen von Kronprinz Rudolf (1889), Kaiserin Elisabeth (1898) und Kaiser Franz Joseph I. (1916) zum Einsatz.







